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Montag Februar 6, 2023

Die Länder der Europäischen Union einigen sich auf befristete Fangquoten

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      March 23, 2021, 10:10 pm<br/>

Brüssel (dpa) Die europäischen Landwirtschaftsminister haben sich auf Fangquoten geeinigt – doch die letzte Runde steht noch bevor. Auch bei der zweiten Großbaustelle gibt es keine Hinweise auf eine Einigung.


Die Länder der Europäischen Union einigen sich auf befristete Fangquoten - Die Länder der Europäischen Union einigen sich auf befristete Fangquoten
Jäger kommen heraus und durchstreifen frühmorgens mit ihrem Kutter den Greifswalder Bodden.

Die Länder der Europäischen Union haben sich auf vorübergehende Fangquoten bis Ende Juli geeinigt.

Dadurch wird sichergestellt, dass europäische Fischereiunternehmen ihre Geschäfte nach dem 31. März fortsetzen können, sagte Ricardo Santos, Portugals Minister für maritime Angelegenheiten und derzeitiger Vorsitzender des Ministertreffens. Laut dem Fischereikommissar der Europäischen Union, Virginius Sincivius, sieht das Abkommen vor, dass die Gesamtfangmenge siebzehn wissenschaftlichen Empfehlungen für 2021 entsprechen wird.



Hintergrund sind Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich über gemeinsame Vermögenswerte. Nach dem Austritt der Briten aus der Europäischen Union kam es zu einem komplexen Streit um den Gesamtfang und seine Verteilung. Zeitweise laufen Verhandlungen über ein Handelsabkommen Brexit drohte an der Fischfrage zu scheitern. Nach der Einigung zwischen den Ländern der Europäischen Union sollen als nächster Schritt die Verhandlungen mit Großbritannien fortgesetzt werden. Sinkevi erklärt? Laut Ius sieht das Abkommen die Gesamtfangmenge bis zum 31. Juli vor.

Da die Brexit-Verhandlungen bis Weihnachten 2020 andauerten, EU Die Länder einigten sich erst Mitte Dezember auf vorübergehende Jagdregeln für gemeinsame Bestände mit dem Vereinigten Königreich. Viele Fischbestände sind erschöpft oder gefährdet. Umweltschützer fordern seit langem mehr Fischereibeschränkungen, um die Ökosysteme vor schweren Schäden zu schützen.

Die zweite große Baustelle des Treffens ist die anstehende Reform der milliardenschweren Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union. Heute spinnt der Landwirtschaftsrat über mögliche Streitlinien mit dem Europäischen Parlament zur Gemeinsamen Agrarpolitik weiter Twitter von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klikner (CDU). Die Länder der Europäischen Union versuchen derzeit, sich mit dem Parlament der Europäischen Union auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Die Fraktion der Grünen beklagt, dass die nationalen Minister nicht bereit sind, Zugeständnisse zu machen.

Und Martin Hösling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Europaparlament, sagte heute Nachmittag voraus, dass die am Freitag anstehenden Verhandlungen zwischen dem Parlament und den EU-Staaten im Chaos enden würden. Bisher hatten die Abgeordneten keine Agenda und es wurden keine Mittellinien von der Kommission der Europäischen Union und den nationalen Landwirtschaftsministern eingeführt. Am Abend zeigte sich EU-Landwirtschaftskommissar Janusz Wojczovsky optimistischer. Er sei zuversichtlich, dass es im Mai eine Einigung geben werde.

Knackpunkt in den Verhandlungen zwischen Europäischer Union und Parlament ist, wie die Landwirtschaft in den kommenden Jahren umweltfreundlicher gestaltet werden kann. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob die sogenannten gemeinsamen Regelungen auf europäischer Ebene oder nur auf nationaler Ebene festgelegt werden sollen. Während das Parlament ein Mitspracherecht auf der Ebene der Europäischen Union fordert, unterstützen die Länder der Europäischen Union die nationale Souveränität. Auch darüber, wie viel GAP-Gelder auf Basis gemeinsamer Regelungen ausgezahlt werden sollen, gibt es unterschiedliche Auffassungen. Das Parlament unterstützt 30 % und die Mitgliedstaaten 20 %.

dpa-infocom, dpa: 210323-99-938198/4



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