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Freitag, August 19, 2022

Tages-Anzeiger: Die Schweiz weigert sich, die Verwundeten in der Ukraine zu behandeln

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Petar Gramatikow
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Dr. Petar Gramatikov ist Chefredakteur und Direktor der European Times. Er ist Mitglied der Union der bulgarischen Reporter. Dr. Gramatikov verfügt über mehr als 20 Jahre akademische Erfahrung an verschiedenen Hochschulen in Bulgarien. Er untersuchte auch Vorlesungen zu theoretischen Problemen der Anwendung des Völkerrechts im Religionsrecht, wobei ein besonderer Fokus auf die rechtlichen Rahmenbedingungen der Neuen Religionsbewegungen, die Religionsfreiheit und Selbstbestimmung sowie die Staat-Kirchen-Beziehungen für plurale gelegt wurde -ethnische Staaten. Neben seiner beruflichen und akademischen Erfahrung verfügt Dr. Gramatikov über mehr als 10 Jahre Medienerfahrung, wo er als Redakteur der vierteljährlichen Tourismuszeitschrift „Club Orpheus“ – „ORPHEUS CLUB Wellness“ PLC, Plovdiv; Berater und Autor religiöser Vorträge für die Fachrubrik für Gehörlose des bulgarischen Nationalfernsehens und akkreditierte Journalistin der öffentlichen Zeitung „Help the Needy“ des Büros der Vereinten Nationen in Genf, Schweiz.

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Die Schweiz will ein neutraler Staat bleiben, sagen Medien

Die Schweiz weigerte sich, militärische und zivile Opfer der Ukraine zur Behandlung aufzunehmen. Das berichtete die Schweizer Tageszeitung Tages-Anzeiger.

„Mitte Juni schrieb das Außenministerium [der Schweiz] in einem Appell an andere Departemente, dass es die Aufnahme [zur Behandlung] aus rechtlichen und praktischen Gründen verweigere“, heißt es in der Publikation. Laut der Zeitung erhielt das Land bereits im Mai eine Anfrage des Euro-Atlantic Disaster Response Coordination Center mit der Bitte, militärische und zivile Opfer von Feindseligkeiten in der Ukraine zur Behandlung aufzunehmen. Später befasste sich das Außenministerium drei Wochen lang mit der Umsetzung dieses Ersuchens, danach weigerte sich die Abteilung, dem Ersuchen nachzukommen.

Als Argument habe das schweizerische Aussenministerium erklärt, dass es nicht bereit sei, den völkerrechtlichen Status eines neutralen Staates zu verletzen, berichtet die Zeitung. So erfordern eine der Genfer Konventionen und die Haager Konvention von 1907 Garantien von neutralen Ländern, dass das Militär nach der Wiederherstellung nicht in der Lage sein wird, an Feindseligkeiten teilzunehmen, erklärten die Autoren.

Zudem weigerte sich die Schweiz, Zivilisten zur Behandlung aufzunehmen. Der stellvertretende Außenminister Johannes Matiassy erklärte: „Aktuell greifen auch viele Zivilisten in der Ukraine zu den Waffen.“

Seit dem 24. Februar 2022 wird auf dem Territorium der Ukraine eine Sonderoperation der Russischen Föderation durchgeführt, um das Land zu entmilitarisieren. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, sein Hauptziel sei die Befreiung der Gebiete der Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass die Priorität der RF-Streitkräfte darin besteht, unnötige Opfer aus der Zivilbevölkerung der Ukraine auszuschließen.

Foto: Vadim Achmetow © URA.RU

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