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Samstag, Oktober 1, 2022

Dürre könnte Parmesanknappheit verursachen, warnen Wissenschaftler

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Gaston de Persigny
Gaston de Persigny
Gaston de Persigny - Reporter bei The European Times News

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Der Mittelmeerraum ist derzeit einer der Hotspots der Klimakrise

Vor dem Hintergrund der Dürre in Italien könnte die Menschheit mit einem Mangel an Parmesankäse konfrontiert werden, prognostizieren Wissenschaftler, die von den Weltmedien zitiert werden. Der Grund dafür ist, dass die Wassermenge im Fluss Po, der 30 % der landwirtschaftlichen Betriebe des Landes versorgt, stark zurückgegangen ist, was die Produktion des beliebten Käses gefährdet.

Laut Massimiliano Fazzini, Leiter der Abteilung Klimarisiken bei der Italienischen Gesellschaft für Geoökologie, beträgt die Wasserknappheit im Flussbecken 45-70 %. Der Spezialist erklärt, dass der Po vom Schnee in den Alpen und vom Regen im Frühjahr gespeist wird. Seit Mai dieses Jahres sind die Niederschläge jedoch gering, sodass Menschen, die dank des Flusses leben und arbeiten, gefährdet sind.

Ihm zufolge ist die Situation kritisch und kann sich nur weiter verschlechtern.

Der Experte berichtet, dass das Wasser des Po für die Aufzucht von Milchkühen notwendig ist. Normalerweise geben Kühe 30 Liter Milch pro Tag, um echten Parmigiano-Reggiano herzustellen – dafür muss jedes Tier 100-150 Liter Wasser aufnehmen.

Feuchtigkeit wird auch benötigt, um saftiges Futter für die Herden zu züchten. Die Wasserknappheit des Flusses Po droht zur Schließung landwirtschaftlicher Betriebe zu führen.

Der Mittelmeerraum ist laut Wissenschaftlern einer der Hotspots der Klimakrise. Prognosen gehen davon aus, dass die Temperaturen dort 20-50 % über dem globalen Durchschnitt liegen werden und Dürren bis Mitte des Jahrhunderts zunehmen werden.

 Foto: pixabay

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