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Montag, Dezember 5, 2022

Liz Truss unterstützt nicht die Rückgabe der Parthenon-Friese aus dem British Museum an Griechenland

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Die Kampagne zur Rückgabe der Skulpturen an Athen läuft seit 1983, und seit fast 40 Jahren wird das Thema von Griechenland in einer Reihe internationaler Foren sowie in den bilateralen Beziehungen zu London angesprochen

Die britische Premierministerin Liz Truss habe eine Frage nach der Möglichkeit, die Skulpturenfriese des Parthenon, die im British Museum aufbewahrt werden, nach Griechenland zurückzubringen, verneint, berichtete das griechische Sky TV in einem Schreiben.

Während eines Interviews am Dienstag mit dem Fernsehsender GB News (GB News) wurde Truss gefragt, ob sie glaube, dass die sogenannten „Elgin Marbles“ vom British Museum an Griechenland zurückgegeben werden sollen. Truss antwortete knapp: „Das unterstütze ich nicht.“

Anfang dieses Monats sagte der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis der britischen Sunday Times, er werde die Frage der Parthenon-Skulpturen mit Truss ansprechen, der sich wahrscheinlich treffen werde in London Ende November.

Die Skulpturen des Parthenon, ein berühmtes Baudenkmal aus dem 5. Jahrhundert v. der Akropolis in der griechischen Hauptstadt, die sich heute im British Museum befinden, wurden Anfang des 19. Jahrhunderts vom britischen Botschafter im Osmanischen Reich, Lord Elgin, aus dem Tempel entfernt, weshalb sie auch oft als „Elgin“ bezeichnet werden Murmeln“.

Laut Elgins Angaben hat er die Werke aus dem damals unter osmanischer Herrschaft stehenden Athen kraft eines Sultansfirmans, der bisher jedoch nicht gefunden wurde, herausgeholt.

1816 kaufte das britische Parlament die Reliefs von Elgin und schenkte sie dem British Museum, wo sie sich noch heute befinden.

Es wird geschätzt, dass die „Elgin Marbles“ etwa 30 Prozent der erhaltenen skulpturalen Dekoration des Parthenon ausmachen. Weitere 30 Prozent befinden sich bis heute in Athen, die restlichen 40 Prozent sind in zahlreichen anderen Museen verstreut Europa – im Vatikan, im Louvre in Paris, in Kopenhagen, Wien, München usw.

Griechenland hat sich seit 1983 für die Rückgabe der Skulpturen an Athen eingesetzt. Dann wurde das Thema von der Kulturministerin Melina Mercouri angesprochen, und seit fast 40 Jahren wird das Thema von Griechenland auch in einer Reihe internationaler Foren angesprochen wie in den bilateralen Beziehungen zu London.

Foto: Die skulpturalen Friese des Parthenon, untergebracht im British Museum / Getty Images.

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