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Donnerstag Februar 2, 2023

Korruption und Verbrechen im Zusammenhang mit dem Transfer von Sportlern erhöhen das Risiko bei Minderjährigen und schutzbedürftigen Erwachsenen: neue UNODC-Forschung

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17 November 2022 - Die letzten Jahrzehnte haben den Sport umfassend verändert. Die Globalisierung, ein enormer Geldzufluss in die Spitzenklasse des Profisports, ein schnelles Wachstum legaler und illegaler Sportwetten und deutliche technologische Fortschritte haben die Art und Weise, wie Sport ausgeübt und konsumiert wird, verändert.

Parallel dazu haben die damit verbundenen Korruptionsrisiken die für den Transfer von Athleten verwendeten Systeme stark beeinträchtigt und Minderjährige und schutzbedürftige Erwachsene gefährdet, so eine neue Befürwortung Krepppapier über Kriminalität, Korruption und Fehlverhalten beim Transfer von Fußballspielern und anderen Athleten, die heute vom Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) veröffentlicht wurde.

Aufbauend auf den Erkenntnissen der 2021 Globaler UNODC-Bericht über Korruption im Sport, beleuchtet das Advocacy-Papier Kriminalität und Korruption beim Transfer von Sportlern. Zu diesen Problemen gehören unter anderem damit verbundene illegale Finanzströme und Geldwäsche, das Verbergen und Verschleiern des wirtschaftlichen Eigentums durch Transfertransaktionen von Sportlern, Menschenhandel, Migration und arbeitsbezogene Probleme.

Kriminalität und Fehlverhalten im Zusammenhang mit diesen Transfersystemen weisen auf die Mängel der Governance-Systeme im Sport hin. Wie dieses jüngste Advocacy-Papier hervorhebt, wurde die Durchsetzung von Vorschriften, die dazu beitragen können, Systeme für den Transfer von Athleten effektiv zu verwalten, durch Inkonsistenzen und Gesetzeslücken untergraben, die ausgenutzt werden.

Starke anekdotische Beweise weisen auf eine Vielzahl von korrupten und kriminellen Verhaltensweisen bei Transaktionen im Zusammenhang mit dem Transfer von Sportlern hin, von illegalen Finanzströmen bis hin zum Menschenhandel. Doch verlässliche empirische Forschung ist begrenzt.

Staaten und Regierungen üben keine Zuständigkeit mehr für die private Regulierung von Arbeitsplätzen im Sport aus. Das Problem des Menschenhandels im Sport deutet darauf hin, dass dieser Mangel an Gerichtsbarkeit mit der Anfälligkeit des Sektors für Menschenhandel korreliert. Zu den Arbeitsplätzen im Sport können mächtige private transnationale Organisationen und Institutionen gehören. Diese Regulierungslücke ermöglicht ungleiche Machtverhältnisse, insbesondere bei der Rekrutierung, was diesen Raum besonders anfällig für Ausbeutung macht.

Daher ist es dringend erforderlich, das Bewusstsein für diese Risiken weiter zu schärfen und diese Regulierungslücken zu schließen. Dies gehört zu einer Reihe von Überlegungen und Empfehlungen, die das Papier für Regierungen und Sportorganisationen enthält. Dazu gehört auch die Notwendigkeit, die Kapazitäten aufzubauen, die erforderlich sind, um kriminelle Elemente im Zusammenhang mit dem Transfer von Sportlern ordnungsgemäß zu verhindern, aufzudecken, zu untersuchen und zu sanktionieren.

Interessiert? Beginnen Sie mit der Erforschung des Forschungspapiers „Kriminalität, Korruption und Fehlverhalten beim Transfer von Fußballspielern und anderen Athleten' hier.

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