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Sonntag Februar 25, 2024
EuropaMusik-Streaming-Plattformen: Abgeordnete fordern den Schutz von EU-Autoren und -Vielfalt

Musik-Streaming-Plattformen: Abgeordnete fordern den Schutz von EU-Autoren und -Vielfalt

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Am Dienstag forderte der Kulturausschuss EU-Regeln, um ein faires und nachhaltiges Umfeld für Musik-Streaming zu gewährleisten und die kulturelle Vielfalt zu fördern.

In einer mit 23 Stimmen bei 3 und 1 Enthaltung angenommenen Entschließung fordern die Abgeordneten des Kultur- und Bildungsausschusses, dass die Ungleichgewichte in diesem Sektor angegangen werden, wie sie es nennen Derzeit verlässt die Mehrheit der Autoren sehr geringe Einnahmen erzielen. Die derzeit geltenden „prädigitalen Lizenzgebühren“ müssten überarbeitet werden, verurteilen sie Payola-Systeme die Autoren dazu zwingen, im Gegenzug für mehr Sichtbarkeit geringere oder gar keine Einnahmen zu akzeptieren.

EU-Gesetzgebung zur Unterstützung von Autoren

Auch wenn Streaming-Plattformen den Musikmarkt dominieren und seit acht Jahren stetig wachsen, gibt es keine EU-Vorschriften zur Regulierung des Sektors, betonen die Abgeordneten. Verschärft wird die Situation durch den Rückgang des Gesamtwerts von Musikprodukten, wobei sich die Einnahmen in den Händen großer Labels und der beliebtesten Künstler konzentrieren, die Zunahme von KI-generierten Inhalten und, laut Es wurden Studien, Streaming-Betrug (d. h. Bots, die Streaming-Zahlen manipulieren) sowie Manipulation und illegale Nutzung von Musikinhalten durch Plattformen.

Die Abgeordneten fordern einen EU-Gesetzentwurf, der Plattformen dazu verpflichtet, ihre Algorithmen und Empfehlungstools transparent zu machen und dies zu gewährleisten Europäische Werke sind sichtbar und zugänglich. Es sollte auch einen Diversitätsindikator enthalten, um die Vielfalt der verfügbaren Genres und Sprachen sowie die Präsenz unabhängiger Autoren zu bewerten.

Regeln sollten Streaming-Plattformen dazu verpflichten, Rechteinhaber durch die korrekte Zuordnung von Metadaten zu identifizieren, um die Entdeckung ihrer Werke zu erleichtern und um beispielsweise Streaming-Betrug zu verhindern, der zur Kostensenkung und Wertminderung genutzt wird. Ein Label solle das Publikum über rein KI-generierte Werke informieren, fügen sie hinzu.

Abschließend fordern die Abgeordneten die EU auf, mehr in europäische Musik zu investieren, einschließlich lokaler und Nischenkünstler oder Künstler aus gefährdeten Gemeinschaften, um ein vielfältigeres Repertoire anzubieten und Autoren bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle zu unterstützen.

Parameter

„Die Erfolgsgeschichte der Musik-Streaming-Dienste hat ihre eigenen Paradoxien. Die Mehrheit der Autoren und Interpreten, selbst diejenigen mit Hunderttausenden Reproduktionen pro Jahr, erhalten keine Vergütung, die es ihnen ermöglicht, sich einen angemessenen Lebensunterhalt zu leisten. „Es ist von größter Bedeutung, die Rolle der Autoren im Musiksektor anzuerkennen, das von Streaming-Diensten verwendete Umsatzverteilungsmodell zu überprüfen und verhältnismäßige und effiziente Lösungen zu erkunden, um die kulturelle Vielfalt zu fördern“, sagte der federführende Europaabgeordnete Ibán García Del Blanco (S&D, ES).

Nächste Schritte

Die Abstimmung im Plenum über die nichtlegislative Resolution ist für die Sitzung im Januar 2024 in Straßburg geplant.

Hintergrund

Digitale Musikplattformen und Musik-Sharing-Dienste ermöglichen derzeit den Zugriff auf bis zu 100 Millionen Titel kostenlos oder gegen eine vergleichsweise geringe monatliche Abonnementgebühr. Mit einem Jahresumsatz von 67 Milliarden US-Dollar macht Streaming 22.6 % des weltweiten Umsatzes der Musikbranche aus.

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