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Freitag, April 12, 2024
EuropaNeue Pflanzenzüchtungstechniken zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Nahrungsmittelsystems

Neue Pflanzenzüchtungstechniken zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Nahrungsmittelsystems

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Die EU will die Widerstandsfähigkeit des Lebensmittelsystems stärken und den Bedarf an Pestiziden durch neue Regeln für Pflanzenzüchtungstechniken reduzieren.

Pflanzenzüchtung ist eine uralte Praxis, mit der aus bestehenden Sorten neue Pflanzensorten geschaffen werden, um Qualitäten wie höhere Erträge, verbesserte Ernährung oder bessere Krankheitsresistenz zu erzielen.

Dank der Fortschritte in der Biotechnologie können neue Pflanzensorten heutzutage schneller und präziser entwickelt werden, indem ihre genetische Struktur verändert wird.

Im EUDerzeit fallen alle gentechnisch veränderten Organismen (GVO) unter die Verordnung GVO-Gesetzgebung aus dem Jahr 2001. Allerdings haben sich die Pflanzenzüchtungstechniken in den letzten zwei Jahrzehnten stark weiterentwickelt. Neue genomische Techniken (NGTs) ermöglichen gezieltere, präzisere und schnellere Ergebnisse als traditionellere Methoden.

Was sind neue genomische Techniken?

Neue genomische Techniken sind Methoden zur Pflanzenzüchtung durch die Einführung spezifischer Veränderungen in der DNA.

In vielen Fällen erfordern diese Techniken nicht die Verwendung von fremdem genetischem Material von Arten, die sich auf natürliche Weise nicht kreuzen könnten. Dies bedeutet, dass mit herkömmlichen Methoden wie der Hybridisierung ähnliche Ergebnisse erzielt werden könnten, der Prozess jedoch viel länger dauern würde.

NGTs könnten dazu beitragen, neue Pflanzen zu entwickeln, die widerstandsfähiger gegen Dürre oder andere Klimaextreme sind oder weniger Düngemittel oder Pestizide benötigen.

GVO in der EU

GVO sind Organismen mit Genen, die auf eine Weise verändert wurden, die durch Züchtung auf natürliche Weise nicht möglich wäre, häufig durch Verwendung des Genoms einer anderen Art.

Bevor ein GVO-Produkt auf den EU-Markt gebracht werden kann, muss es zugelassen werden eine Sicherheitsüberprüfung auf höchstem Niveau. Auch hinsichtlich ihrer Zulassung, Risikobewertung, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit gelten strenge Regeln.

Neue EU-Regeln

Im Juli 2023 hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, neue Regelung für Pflanzen, die mit bestimmten neuen genomischen Techniken erzeugt werden. Der Vorschlag würde eine einfachere Genehmigung für diejenigen NGT-Anlagen ermöglichen, die als gleichwertig mit konventionellen Anlagen gelten. Zur Gewinnung dieser NGT-Pflanzen wird kein fremdes genetisches Material einer Art verwendet, die sich nicht auf natürliche Weise kreuzen kann.

Andere NGT-Anlagen müssten weiterhin strengere Anforderungen befolgen, ähnlich denen der aktuellen GVO-Regeln.

NGT-Pflanzen wären im ökologischen Landbau weiterhin verboten und ihr Saatgut müsste deutlich gekennzeichnet sein, um sicherzustellen, dass die Landwirte wissen, was sie anbauen.

Standpunkt des Parlaments

Parlament nahm seinen Standpunkt zum Kommissionsvorschlag an am 7. Februar 2024. Die Abgeordneten unterstützten die neuen Regeln und einigten sich darauf, dass NGT-Pflanzen, die mit natürlich vorkommenden Sorten vergleichbar sind, von den strengen Anforderungen der GVO-Gesetzgebung ausgenommen werden sollten.

Allerdings wollen die Abgeordneten für Transparenz sorgen, indem sie die Kennzeichnungspflicht für alle NGT-Anlagen beibehalten.

Um Rechtsunsicherheiten zu vermeiden und sicherzustellen, dass Landwirte nicht zu sehr von großen Saatgutunternehmen abhängig werden, wollen die Abgeordneten alle Patente für NGT-Pflanzen verbieten.

Das Parlament ist nun bereit, mit den EU-Regierungen Verhandlungen über das neue Gesetz aufzunehmen.

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