Wir haben gerade eine produktive Tagung des Europäischen Rates abgeschlossen. Wir hatten einen sehr nützlichen Austausch mit Präsident Wolodymyr Selenskyj und dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres. Der Präsident der Europäischen Kommission hat den Staats- und Regierungschefs zudem das Weißbuch zur Verteidigung vorgestellt.
Heute haben wir uns vor allem auf unsere Wirtschaftsagenda konzentriert – denn sie bildet die Grundlage für den Wohlstand Europas und unserer Bürger. Alle Mitgliedstaaten sind sich ausnahmslos einig, dass wir unsere Wirtschaftsagenda beschleunigen müssen. Und genau das hat der Europäische Rat heute getan, indem er wichtige Beschlüsse in drei Schlüsselbereichen gefasst hat: Abbau unnötiger Bürokratie, Erschwinglichkeit von Energie für Bürger und Unternehmen und Umwandlung von Ersparnissen in produktive Investitionen.
Ich möchte Ursula danken von der Leyen und der Europäischen Kommission für ihre Arbeit in all diesen Bereichen im Vorfeld dieses Europäischen Rates, die eine hervorragende und unverzichtbare Grundlage für unsere heutigen Entscheidungen darstellte.
Wir haben uns heute auf klare Ziele, Aufgaben und Zeitpläne geeinigt. Durch den Abbau der Bürokratie um 25 % für alle Unternehmen und 35 % für KMU werden wir allen Unternehmen in unserem Wirtschaftsraum die Arbeit erleichtern. Durch Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise werden wir Unternehmen helfen, wettbewerbsfähiger zu werden. Durch die Integration unserer Finanzmärkte erhalten Unternehmen und Bürger die Finanzierung für innovative Unternehmen. Ein Weiter-so-so ist keine Option, denn heute sind rund 300 Milliarden Euro EU Die Ersparnisse von Familien fließen jedes Jahr aus den Märkten der Europäischen Union ab. 300 Milliarden Euro werden nicht für die Finanzierung von Unternehmen in der Europäischen Union verwendet.
Wir haben heute Fortschritte bei der Vereinfachung, den Energiekosten und den privaten Investitionen erzielt. Unsere Ziele sind klar: mehr Arbeitsplätze zu schaffen, mehr hochwertige Arbeitsplätze, und grundlegende Industrien wie die Automobil-, Stahl- und Metallindustrie zu stärken, um sicherzustellen, dass Europa bleibt ein Kontinent der Innovation und technologischen Dynamik.
Wir haben heute auch daran erinnert, dass all diese Anstrengungen im Einklang mit den Klimazielen erfolgen müssen, auf die wir uns gemeinsam geeinigt haben, denn wenn man es richtig macht, sind Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit völlig vereinbar.
Eine nachhaltige Wirtschaft ist auch eine sozial gerechte Wirtschaft, eine Wirtschaft, die niemanden zurücklässt. Deshalb haben wir heute unser europäisches Sozialmodell und die Bedeutung der europäischen Säule sozialer Rechte bekräftigt. Kurz gesagt: Wohlstand, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit. All dies bringt Herausforderungen, aber auch viele Chancen mit sich. In all diesen Bereichen Europa trifft Entscheidungen und macht Fortschritte. Vielen Dank.