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Schön, aber tödlich: Griechenland entfernt ikonischen Strauch aus Schulen und Gärten.

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Schön, aber tödlich: Griechenland entfernt ikonischen Strauch aus Schulen und Gärten.

Die Gesundheitsbehörden in Griechenland fordern die Ausrottung der Oleanderpflanze in der Nähe von Schulen wegen ihrer Giftigkeit, berichtete die Online-Ausgabe der griechischen Zeitung „Proto Thema“.

Nach Angaben der Nationalen Organisation für öffentliche Gesundheit (EODI) stellt der immergrüne, mehrjährige Strauch mit den schönen weißen, gelben, roten und rosafarbenen Blüten, der besonders im Mittelmeerraum verbreitet ist, ein ernstes Gesundheitsrisiko für Kinder dar.

Die Pflanze ist in ganz Griechenland verbreitet – in Gärten, auf Gehwegen, in Parks und auf öffentlichen Plätzen. Experten warnen jedoch vor ihrer Giftigkeit. Blätter, Blüten, Stängel und Pflanzensaft enthalten starke Giftstoffe, die Übelkeit und Erbrechen auslösen können. Darüber hinaus können sie schwere Herzrhythmusstörungen verursachen, und gefährliche Reaktionen wie Herzstillstand und epileptische Anfälle sind nicht auszuschließen.

Giftige Substanzen können durch Einatmen, durch die Augen oder durch offene Wunden in den menschlichen Körper gelangen.

Laut EODI sind Kinder aufgrund ihrer geringeren Körpermasse und der größeren Wahrscheinlichkeit, sich in der Nähe von Buschland aufzuhalten, besonders gefährdet. Die Organisation weist darauf hin, dass sich der Zustand des Opfers bei schweren Vergiftungen rapide verschlechtern kann und notfallmedizinische Maßnahmen erforderlich sein können.

EODI legt besonderes Augenmerk auf Orte mit vielen Kindern, wie Spielplätze, Parks und Schulen. Gesundheitsexperten empfehlen, den Strauch an solchen Orten zu entfernen und auch die Zocum-Pflanze aus Gärten und Höfen zu beseitigen. Bis diese Maßnahmen ergriffen werden, besteht EODI darauf, dass die betroffenen Bereiche eingezäunt und mit Hinweisen auf die Giftigkeit der Pflanze versehen werden.

Das Gesundheitsministerium hat die Anweisungen des EODI berücksichtigt und eine Empfehlung an die Schulen gerichtet, Maßnahmen zur Entfernung der Büsche zu ergreifen, berichtet die Zeitung „News in“ in einer Mitteilung zu diesem Thema.

Geoengineering-Experten warnen jedoch davor, dass die Entfernung einer solchen Pflanze, die typisch für die Region ist, enorme ökologische und finanzielle Schäden verursachen würde. Daten zeigen, dass Vergiftungsfälle trotz ihrer Giftigkeit extrem selten sind – nur 4 Prozent von 22,000 Menschen pro Jahr, wie die Veröffentlichung hervorhebt.

Trotz seiner außergewöhnlichen Beliebtheit und Schönheit zählt der Oleander zu den gefährlichsten Zierpflanzen der Natur. Alle seine Teile – von den Blüten über das Wurzelsystem bis hin zum Pflanzensaft – enthalten starke Herzglykoside, die in hohen Dosen tödlich sein können. Genau wegen dieses Widerspruchs zwischen Ästhetik und Risiko raten Experten Gärtnern und Eltern zu äußerster Vorsicht. Sie sollten direkten Kontakt mit Augen oder offenen Wunden vermeiden und beim Schneiden des Strauchs unbedingt Schutzausrüstung tragen.

Illustratives Foto von Alejandra Guzman: https://www.pexels.com/photo/vibrant-pink-oleander-flowers-blooming-outdoors-36776471/