Magawa sucht seit 2016 in Kambodscha nach Minen und hat in seiner fünfjährigen Karriere über 100 Minen entdeckt.
In Kambodscha wurde ein Denkmal für einen Rattenjäger enthüllt, der über 100 Minen entdeckt hat, berichtete BBC News.
In der kambodschanischen Stadt Siem Reap wurde das weltweit einzige Denkmal für einen Rattenfänger errichtet, der Dutzende von Menschen rettete.
Eine Steinstatue einer riesigen Ratte namens Magawa wurde aus lokalem Gestein gehauen und am Internationalen Tag der Minenräumung enthüllt. Magawa sucht seit 2016 in Kambodscha nach Minen und hat in seiner fünfjährigen Tätigkeit über 100 Minen entdeckt. Insgesamt hat er mehr als 141,000 Quadratmeter Land geräumt.
In Kambodscha leben und arbeiten noch immer über eine Million Menschen in Gebieten, die mit Minen und Blindgängern verseucht sind. Ratten eignen sich ideal zum Aufspüren dieser Objekte: Sie besitzen einen ausgezeichneten Geruchssinn, der ihnen hilft, Sprengstoffe zu erschnüffeln, und sind leicht genug, um keine Mine auszulösen.
Es wurde bereits berichtet, dass riesige Hamsterratten in Westen darauf trainiert wurden, in Katastrophengebieten nach Überlebenden zu suchen. An ihren Rücken sind kleine Rucksäcke mit Videokameras, Mikrofonen und Ortungsgeräten befestigt.
Sobald sie eine Person orten, drücken sie einen Knopf an der Weste und alarmieren so die Rettungskräfte. Illustratives Foto: pexels-denitsa-kireva-2915302-14399486
