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Mittwoch, Oktober 5, 2022

Die Gaben des Baháʼí-Glaubens

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1844 hatte ein 25-jähriger persischer Kaufmann namens Sayyed ʿAlí Muḥammad Shírází eine Erkenntnis. Er nahm den Titel an Báb, was Tor oder Tür bedeutet, und begann in seinen Briefen und Büchern von der bevorstehenden Ankunft einer messianischen Gestalt zu predigen: „Der, den Gott offenbaren wird“. Ähnlich wie Johannes der Täufer Jesus Christus vorhersagte, traf die Botschaft des Báb eine Saite, und innerhalb weniger Jahre gewann er Tausende von Anhängern. Die persische Regierung, die sich von der neuen Bewegung bedroht fühlte, sperrte ihn ein und ließ ihn 1850 hinrichten. Die Bewegung wuchs jedoch, und 1863 wurde ein Anhänger des Báb, Baháʼu'lláh, behauptete, dass er tatsächlich dieser Prophet war.

Obwohl Baháʼu'lláh die meiste Zeit seines Lebens im Gefängnis und im Exil verbrachte, verfasste er dennoch über 18,000 schriftliche Werke, die zusammen mit den Offenbarungen des Báb die Schriften und Lehren der als Baháʼí-Glaube bekannten Religion umfassen.

Der Baháʼí-Glaube glaubt an drei Einheiten: Gott, Religion und Menschheit. Die Baháʼí lehren, dass der Glaube eine fortschreitende Sache ist, die im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Boten sind Gottes sind auf der Erde erschienen – Abraham, Moses, Jesus, Muhammed und so weiter – mit ihren eigenen Offenbarungen. Daher gibt es eine Ordnung und Einheit unter allen Religionen und wiederum unter allen Rassen, Nationalitäten und Kulturen der Welt. Die „rationale Seele“ des Menschen, die Baháʼí glauben, ermöglicht es uns allen, unsere Beziehung zum Schöpfer zu erkennen und dass der Weg, ihm durch die verschiedenen Religionen am nächsten zu kommen, durch Gebet, spirituelle Praxis und Dienst an anderen führt.

Die Gabe des Baháʼí-Glaubens ist eine einladende religiöse Praxis, die alle Glaubensrichtungen anerkennt und ehrt, die es vor ihr gegeben haben. Tatsächlich sind die Symbole vieler Religionen auf den Säulen der verschiedenen Baháʼí-Gotteshäuser auf der ganzen Welt eingraviert, von Wilmette, Illinois, über Sydney, Australien, bis nach Haifa, Israel.

Kein Wunder also, dass Mitglieder des Baháʼí-Glaubens gegen Vorurteile in all ihren Formen arbeiten, sich für die Brüderlichkeit und Gleichheit aller Rassen einsetzen, gegen die Armut kämpfen und Baháʼu'lláhs Gebot ganz wörtlich nehmen: „Lass deine Vision weltumfassend sein.“

Bei der Verfolgung des Ziels einer friedlichen Welt als Ergebnis eines einigenden Konzepts von der Zukunft der Gesellschaft und von Wesen und Zweck des Lebens arbeiten Baháʼí eng mit Regierungen und dem Privatsektor zusammen. Das Internationale Gemeinschaft der Baháʼí (BIC) ist eine Organisation, die die Baháʼí vertritt, die 1948 bei den Vereinten Nationen gegründet wurde und die heute Mitgliedsorganisationen in über 180 Ländern und Territorien hat.

Das BIC ist bestrebt, „den Weltfrieden zu fördern, indem es die Bedingungen schafft, unter denen Einheit als natürlicher Zustand der menschlichen Existenz entsteht“. Dementsprechend arbeitet das BIC mit seinen Regierungs- und Nichtregierungspartnern zusammen, um eine geeinte und nachhaltige Zivilisation zu entwickeln, zusammen mit Menschenrechten, der Förderung von Frauen, universeller Bildung, der Förderung einer gerechten wirtschaftlichen Entwicklung und dem Schutz der Umwelt.

Das BIC hat Büros bei den Vereinten Nationen in Genf und New York, hat Beraterstatus beim Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) und arbeitet eng mit anderen Organisationen zusammen, darunter der Weltgesundheitsorganisation (WHO). und der UN-Entwicklungsfonds für Frauen (UNIFEM).  

Das Geschenk des Baháʼí-Glaubens ist eine Vision des Weltfriedens und der Einheit aller Religionen, aller Rassen und Kulturen und die aktive Arbeit zur Verwirklichung dieser Vision – alles im Einklang mit den Worten ihres Propheten Baháʼu'lláh: 

„Wenn die gelehrten und weltklugen Menschen dieses Zeitalters der Menschheit erlauben würden, den Duft von Gemeinschaft und Liebe einzuatmen, würde jedes verständige Herz die Bedeutung wahrer Freiheit begreifen und das Geheimnis ungestörten Friedens und absoluter Gelassenheit entdecken.“

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