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Donnerstag Dezember 1, 2022

Das EP forderte die EU-Länder auf, Wohnraum für die Roma bereitzustellen

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UNODC-unterstütztes Regionaltreffen beschließt Maßnahmen zur Behandlung von Drogenproblemen im Nahen und Mittleren Osten

Maßnahmen zur Bewältigung der Drogenproblematik im Nahen und Mittleren Osten

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UNODC-unterstütztes Regionaltreffen beschließt Maßnahmen zur Behandlung von Drogenproblemen im Nahen und Mittleren Osten

Das Europäische Parlament verabschiedete eine Reihe von Empfehlungen zur Verbesserung der prekären Situation der Roma-Siedlungen in der EU.

Die Roma sind in all der Vielfalt, die der Begriff umfasst, die größte ethnische Minderheit in Europa Europa und sind in mehreren Mitgliedstaaten mit Armut und sozialer Ausgrenzung konfrontiert, sagten die Abgeordneten.

Die Hauptprobleme, die dringend angegangen werden müssen, sind der Mangel an menschenwürdigen, nicht getrennten Wohnungen, sauberem Trinkwasser, Strom, Abwasser, Abwasser und Abfallbehandlungsanlagen sowie die anhaltende Diskriminierung und Ausgrenzung von Roma-Kindern in Schulen. Die Abgeordneten hoben auch den Mangel an Gesundheitsversorgung, Langzeitarbeitslosigkeit, Polizeimissbräuche und unzureichenden Zugang zur Justiz hervor.

Um hier Abhilfe zu schaffen, fordert das EP kurz- und langfristige Strategien, die durch ausreichende Finanzmittel der EU unterstützt werden EU und nationale Fonds, insbesondere der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+), der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und nationale Pläne für Wiederaufbau und Resilienz.

Die Mitgliedstaaten sollten Mittel auf regionaler und lokaler Ebene zuweisen, um besser auf die unmittelbaren Bedürfnisse der in EU-Siedlungen lebenden Roma eingehen zu können. Alle Hindernisse, einschließlich direkter und indirekter Diskriminierung, die eine effektive Verwendung der Mittel verhindern, müssen beseitigt werden.

Die Kommission sollte einen Frühwarnmechanismus einrichten, um Missbrauch oder Zweckentfremdung der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) und anderer EU-Fonds zur Bewältigung der Situation der Roma zu erkennen, fordern die Abgeordneten. Sie fordern die Kommission außerdem auf, marginalisierte Roma-Siedlungen in der gesamten EU bis 2030 schrittweise zu schließen. Die Einbeziehung von Mitgliedern der Roma-Gemeinschaft, die in den Siedlungen hochwertige Sozialarbeit leisten, wäre eine Möglichkeit, die Roma davon zu überzeugen, sie zu verlassen.

Die Abgeordneten fordern, dass Kinder mit Roma-Herkunft ordnungsgemäß in die nationalen Aktionspläne im Rahmen der Europäischen Garantie für Kinder einbezogen werden. Die erweiterte Jugendgarantie und Erasmus+ sollten genutzt werden, um den sozialen Zusammenhalt und die Beschäftigung junger Roma zu fördern. Sie glauben auch, dass die Beteiligung und Führung der Roma ein qualitatives Ziel in den nationalen strategischen Rahmen der Roma sein sollte, um die soziale Eingliederung und die demokratische Beteiligung zu fördern.

Schließlich weisen sie auf das ungenutzte Potenzial hochgebildeter junger Roma als Motor für positive Veränderungen hin.

Die Entschließung wurde mit 486 Ja-Stimmen, 109 Nein-Stimmen und 38 Enthaltungen angenommen.

Laut der Erhebung der Europäischen Union zu Minderheiten und Diskriminierung befinden sich 63 % der Roma weder in Ausbildung noch in Beschäftigung oder Ausbildung, während der EU-Durchschnitt bei 12 % liegt. 80 % der Roma leben unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle in ihrem Land. 41 % der Roma in den neun von der EU-MIDIS II-Erhebung erfassten EU-Mitgliedstaaten fühlen sich aufgrund ihrer Roma-Herkunft in mindestens einem Bereich des täglichen Lebens wie Arbeitssuche, Beschäftigung, Wohnen, Gesundheit und Bildung diskriminiert. Laut der Erhebung der Europäischen Union zu Minderheiten und Diskriminierung befinden sich 63 % der Roma weder in Ausbildung noch in Beschäftigung oder Ausbildung, während der EU-Durchschnitt bei 12 % liegt. 80 % der Roma leben unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle in ihrem Land. 41 % der Roma in den neun von der EU-MIDIS II-Erhebung erfassten EU-Mitgliedstaaten fühlen sich aufgrund ihrer Roma-Herkunft in mindestens einem Bereich des täglichen Lebens wie Arbeitssuche, Beschäftigung, Wohnen, Gesundheit und Bildung diskriminiert.

Foto von Cottonbro:

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