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Donnerstag Dezember 1, 2022

Veranstaltung: 20 Jahre europaweite Agenda für sauberen und sicheren Verkehr

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Die multilaterale Zusammenarbeit zur Förderung eines gesunden und nachhaltigen Verkehrs in der Europäischen Region der WHO hat gerade einen wichtigen Meilenstein erreicht: Vor 20 Jahren gründeten das WHO-Regionalbüro für Europa, die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) und Mitgliedstaaten aus der gesamten paneuropäischen Region* die Paneuropäisches Programm Verkehr, Gesundheit und Umwelt (THE PEP).

Aus diesem Anlass hat die französische Regierung im Rahmen der französischen EU-Ratspräsidentschaft eine Veranstaltung organisiert und ausgerichtet. Das WHO-Regionalbüro für Europa nahm an der Veranstaltung teil, gab Einblicke in die aktive Mobilität während der COVID-19-Pandemie und bot Empfehlungen dazu an, wie städtische Gebiete auf das Radfahren oder Zufußgehen zur Arbeit bauen könnten, um die Mobilität zu verbessern und die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen.

Francesca Racioppi, Leiterin des Europäischen WHO-Zentrums für Umwelt und Gesundheit in Bonn, Deutschland, sagte bei der Veranstaltung: „Es ist wirklich bemerkenswert, dass eine politische Plattform mit solch freiwilligem Charakter ihr 20-jähriges Bestehen feiert: Das ist ein klares Zeichen dass die Mitgliedstaaten weiterhin die Vorteile der partnerschaftlichen Zusammenarbeit über Branchengrenzen hinweg an konkreten Projekten zu schätzen wissen, die den Übergang zu einem gesünderen, sichereren und umweltfreundlicheren Verkehr unterstützen.“

THE PEP ist eine einzigartige zwischenstaatliche, sektorübergreifende Politikplattform für politische Entscheidungsträger und Interessengruppen der Länder der paneuropäischen Region zur Beschleunigung der Transformation hin zu sauberer, sicherer und gesunder Mobilität und emissionsfreiem Verkehr. Es wird von seinem Lenkungsausschuss aus Mitgliedstaaten vorangetrieben und geleitet und gemeinsam von der UNECE und dem WHO-Regionalbüro betreut Europa.

Sauberer und sicherer Transport

THE PEP hatte in letzter Zeit einige bemerkenswerte Erfolge. So verabschiedeten die Mitgliedstaaten beispielsweise im Mai letzten Jahres die Wiener Erklärung „Besser vorankommen durch Umstellung auf neue, saubere, sichere, gesunde und integrative Mobilität und Transportmittel“, die den allerersten gesamteuropäischen Masterplan zur Förderung des Radverkehrs umfasste .

Der Masterplan forderte die Verdopplung des Radfahrens in der Region bis 2030 durch eine Reihe von Maßnahmen, darunter die Neuzuweisung von Platz für Radfahren und Gehen, die Verbesserung der Infrastruktur für aktive Mobilität, die Entwicklung nationaler Radverkehrspolitiken, -strategien und -pläne sowie die Integration des Radverkehrs in Gesundheitspolitik, Infrastruktur und Bodennutzungsplanung.

Langzeitwirkung

Darüber hinaus hat die COVID-19-Pandemie die Bedeutung aktiver Mobilität für eine gute öffentliche Gesundheit hervorgehoben. Die Stärkung der Mobilität erhöht auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen und Katastrophen. Die europäischen Mitgliedstaaten arbeiten an Paketen zur Erholung nach der Pandemie, die sich auf innovative Ansätze konzentrieren sollten. Die Idee ist, saubere, sichere, gesunde und inklusive Mobilität und Transport auszubauen. Dazu gehören die Verringerung der Autoabhängigkeit, die Verbesserung des Schienenverkehrs und des öffentlichen Verkehrs sowie die deutliche Erhöhung der Sicherheit beim Gehen und Radfahren.

Dieses 20-jährige Jubiläum ist eine Gelegenheit, die Erfolge und Fortschritte des gesamteuropäischen Programms anzuerkennen und zu feiern, sich aber auch auf die bevorstehenden Entwicklungsmöglichkeiten und die nächste Ministerkonferenz zu freuen, die 2025 von der Russischen Föderation in Moskau ausgerichtet wird.

United Action for Better Health in Europe

Die Gewährleistung von mehr Gesundheit und Wohlbefinden ist eine zentrale Säule sowohl des Dreizehnten Allgemeinen Arbeitsprogramms der WHO als auch des Europäischen Arbeitsprogramms 2020–2025 – „Gemeinsam für mehr Gesundheit in Europa“. Umgebungen, die gesundes Verhalten ermöglichen, einschließlich der Stärkung städtischer Gebiete, sind der Schlüssel zu dieser Vision, wobei THE PEP einen wichtigen Teil der Arbeit zu Umwelt und Gesundheit bildet.


  • Die gesamteuropäische Region besteht aus den 56 Mitgliedstaaten der UNECE. Und umfasst alle 53 Mitgliedstaaten der Europäischen Region der WHO.
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