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DONNERSTAG November 24, 2022

FORB – MdEP György Hölvényi sagte, die EU müsse sich gegen die Kultur der Gleichgültigkeit stellen

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Juan Sánchez Gil
Juan Sánchez Gil
Juan Sanchez Gil – bei The European Times News – Meistens in den hinteren Reihen. Berichterstattung zu Fragen der Unternehmens-, Sozial- und Regierungsethik in Europa und international mit Schwerpunkt auf Grundrechten. Auch denjenigen eine Stimme geben, denen die allgemeinen Medien nicht zuhören.

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Straßburg. FORB – In einer Erklärung des Europaabgeordneten György Hölvényi zur Untätigkeit der EU-Kommission zur Religionsfreiheit sagte er bei der Plenardebatte am Montagabend in Straßburg:

Solange der Sondergesandte für Religionsfreiheit und Weltanschauung nicht ernannt wird, was sich um drei Jahre verzögert hat, wird die Europäische Union weiterhin die Kultur der Gleichgültigkeit gegenüber den Verfolgten verbreiten.

Freiheit von Religion ist ein grundlegendes Menschenrecht, keine ausschließlich religiöse Frage. Um dieses Grundrecht durchzusetzen, hat das Europäische Parlament einen Bericht über die Ernennung eines Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit außerhalb der EU angenommen EU im Jahr 2019 (während viele religiöse Organisationen sagen, dass FoRB von der EU auch innerhalb der Union behandelt werden soll).

„Es ist eine Schande der EU-Entscheidungsfindung, dass die Europäische Kommission drei Jahre lang keinen Sondergesandten ernannt hat“, sagte der CDU-Politiker. Er sprach am Montag bei der Plenardebatte zum Thema „Die Maßnahmen der EU im Bereich der Religions- und Weltanschauungsfreiheit“.

Trotz des dramatischen Anstiegs der religiösen Verfolgung in der Welt Jahr für Jahr „und der besorgniserregenden internen Situationen, in denen Mitgliedsstaaten wie Frankreich, Belgien, Deutschland und Ungarn ihre persönlichen Angriffe auf bestimmte Minderheitenreligionen haben“, sagte eine Quelle der Zivilgesellschaft, der EU verzögert die Ernennung eines Sonderbeauftragten, während die Verfolgten auf der ganzen Welt und einige Minderheiten innerhalb der Europäischen Union dies fordern Europa's Solidarität und tatkräftige Unterstützung.

Der Europaabgeordnete Hölvényi schloss abschließend

Glaubwürdig wird die EU nur, wenn sie nicht nur den Gesandten ernennt, sondern dem Posten auch ein sinnvolles Mandat gibt. Wir haben dies der Kommission in unserem Bericht vor drei Jahren klar und ausführlich dargelegt. Solange dies nicht geschieht, wird die EU weiterhin die Kultur der Gleichgültigkeit gegenüber den Leidenden verbreiten. 

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