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Freitag, Dezember 2, 2022

Der Erzbischof von Athen, Hieronymus, präsentierte die Sammlung „Frauen im Schatten der Gewalt“

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„Verschiedene Manifestationen psychischer und physischer Gewalt gegen Frauen werden von der Heiligen Schrift, unserer kirchlichen Tradition und der christlichen Moral im Allgemeinen als absolut inakzeptabel und verwerflich angesehen. Denn Gewalt kann nicht mit Liebe koexistieren, denn in der Gewalt liegen Bosheit, Egoismus, der Schatten des Todes und in der Liebe – das Licht des Himmels, Demut, Freude und der Friede Gottes“, erklärte der Erzbischof von Athen Jerome in seiner Rede bei der Präsentation der Sammlung Women in the Shadow of Violence. Pastorale Verantwortung und die Perspektive der Religionen.

Die Veranstaltung fand im Sitzungssaal der Heiligen Synode der Kirche von Griechenland statt und wurde live im Internet übertragen.

In seiner Begrüßung sagte Erzbischof Hieronymus, dass dieses Buch die Frucht der Arbeit der allerersten Konferenz der Heiligen Synode der griechischen Kirche sei, die speziell für die Metropolen in Thrakien organisiert wurde. Es wurde gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung und religiöse Angelegenheiten 2018 in Alexandroupolis organisiert. Es nahmen mehr als hundert Menschen teil, Christen und Muslime, die die Haltung der beiden monotheistischen Religionen zu diesem großen sozialen Problem darlegten. Sie haben diskutiert, welche Möglichkeiten religiöses Denken bietet, um mit häuslicher Gewalt umzugehen, und nicht nur damit.

 „Ein Mensch, der Gewalt gegen seinen Nächsten anwendet, wird nicht von der Liebe und Freiheit Gottes motiviert, sondern von Hass, dem Wunsch, andere auszubeuten, und Straffreiheit. Lassen Sie uns deshalb mit all unserer Kraft zur wirksamen Bekämpfung von Gewalt beitragen, die eine Schande für die Kultur ist, den Menschen entmenschlicht, Respekt und Würde beseitigt und schließlich das Leben selbst bekämpft“, schloss der Erzbischof seine Rede.

Die griechische Kirche betrachtet die Bemühungen zur Verhinderung häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kinder als grundlegend in ihrer pastoralen Arbeit und hat zahlreiche Initiativen zu diesem Thema. Unterhält eine Hotline für Informationen, Sensibilisierung und Weiterleitung für solche Vorfälle. Es werden Informationsmaterialien veröffentlicht, Katechisten-Schulungsseminare, Workshops und wissenschaftliche Konferenzen unter Beteiligung von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen – Strafverfolgung, Rechtsanwälte, Sozialarbeiter, Psychologen, Geistliche – abgehalten.

Quelle und Fotos: Orthodoxia.info [https://orthodoxia.info/news/ieronymos-aparadekta-katadikast/].

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